Räbhüüsliclub Chilespitz

Zeitungsbericht Limmi

Mit dabei ist dieses Mal auch der Wein des Räbhüsliclubs Chilespitz, den es bisher am Fest nicht gab. Produziert wird er von vier Männern, die im Gebiet Chilespitz oberhalb des Weinguts Vogler 600 Rebstöcke bewirtschaften. Seit gut zehn Jahren stellen sie mit Unterstützung von Winzer Peter Vogler einen eigenen Riesling-Sylvaner her, den sie in ihrer neuen Beiz «Räb Rock Café» ausschenken werden.

In der Scheune auf der Höhe der Bushaltestelle Lindenplatz wird der Zauber von Amerika in den 1950er-Jahren neu aufleben. Tagsüber ist eine Jukebox aus den 50ern im Einsatz. In der Nacht legt DJ Pizza Hits aus dem Rockzeitalter auf. Auch die farbigen Neonlichter, Werbetafeln, Autoteile und Tanksäulen werden Teil der Dekoration sein. «Die Faszination dieser Zeit habe ich in meinen jungen Jahren als Jukeboxsammler erfahren», sagt der Hauptverantwortliche Peter Spori, der als Bauernsohn in Weiningen aufgewachsen ist. Es ist wahrscheinlich, dass er damit bei vielen Besuchern am Fest Erinnerungen an die gute, alteZeit wecken wird.

Auf der Speisekarte im «Räb Rock Café» stehen ganz im Zeichen des amerikanischen Way of Life- Hamburger und Chicken Wings. «Vom Weissweinhaben wir gut 300 Flaschen vorrätig», sagt Spori, der Sommer und Winter im Räbhüsli im Rebberg anzutreffen ist. Dass er zusammen mit seinen Weinfreunden eine Festbeiz auf die Beine stellt, war nicht von langer Hand geplant. «Wir haben auch schon darüber diskutiert. Nun bot sich die Gelegenheit», sagt Spori, der früher beim FC Dietikon Trainer war und deshalb schon einige Feste organisiert hat.

Nach der Motivationsarbeit seiner illustren Kollegen entschied er sich dann, das Projekt in Angriff zu nehmen. «Unser Ziel ist in erster Linie, Spass zu haben und wieder mal etwas Neues auszuprobieren», sagt der 59-Jährige. Der Zeitplan ist entsprechend sportlich. Erst vor gut drei Wochen hat das sechsköpfige Team mit der Organisation begonnen. Mit dabei sind Personen aus dem ganzen Kanton. «Leute aus anderen Regionen bringen frische Ideen und neue Festbesucher», sagt Spori.